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Theater- und Konzertveranstaltungen

Das gesamte Programm für das zweite Halbjahr finden Sie...>>hier!

 

 

Kulturnacht verzaubert die Andernacher Innenstadt

Foto: Christoph Maurer

Innenstadt Andernach, 2. September, ab 18 Uhr

>>Der Programmflyer zum Download in schwarz-weiß

>>Der Programmflyer zum Download in bunt

Andernach. Wenn Künstler, Gaukler, Musiker und Literaten jeden Winkel, jede Straße und jede Gasse der Innenstadt bevölkern, dann ist die Kulturnacht angesagt. Am Samstag, 2. September, ist es wieder soweit: Ab 18 Uhr verwandelt sich die Bäckerjungenstadt in eine riesige Kulturbühne.
Die Kulturnacht hat sich zum absoluten Renner im Veranstaltungskalender der Stadt entwickelt. Tausende von Kunst-, Kultur- und Musikfreunden zieht es Jahr für Jahr in die City, um die zauberhafte Nacht in vollen Zügen zu genießen. Und auch für die neue Auflage dieses Spektakels haben sich die Macher ein tolles Programm einfallen lassen. Neben Feuerartisten und Straßentheater wird es in diesem Jahr auch eine Zaubershow, einen musikalischen Poetryslam und jede Menge Streetart geben. Natürlich kommen auch Musikliebhaber in dieser facettenreichen Nacht bei über 30 Musikacts ganz auf ihre Kosten. So gibt es Live-Musik satt der verschiedensten Stilrichtungen auf die Ohren – von orientalischen Klängen über rockigen Gitarrensounds und Folk Musik, bis hin zu melodischen und sphärischen Klängen des Jazz, Obertongesanges und klassischen Konzerten, ist alles dabei.  Vor allem auch regionale Bands wie die Tonspuren, Mouth Monkeys, Heavens a Beer, Teddy and the Slags, Heizzkörper, Journymen, Daily Roxx oder Andrea Neidecks Liederabend sind mit von der Partie.

Foto: Christoph Maurer

Da gute Stimmung bekanntlich hungrig macht, gibt es zahlreiche kulinarische Leckerbissen: Vom Gourmetburger bis zur Currywurst. Vom Bier bis hin zum Cocktail oder Longdrink. Für Freunde der Geschichte und von Geschichten stehen besondere Frührungen an ungewöhnliche Orte der Stadt an. So gibt es eine Glockenführung im Mariendom, eine Mikwe-Führung im Historischen Rathaus oder eine Fackelführung mit den Andernacher Gästeführern. Außerdem locken unterhaltsame Lesungen mit Ralf Buchinger über die Faulheit und gepflegte Gemütlichkeit, mit Andreas J. Schulte und seinen Kriminalgeschichten und mit Gernot Jonas und seinen jüdische Übersetzungen in die Stadt.
Die historische Altstadt des mehr als 2000 Jahre alten Andernach bietet eine traumhafte Kulisse für die verschiedensten kulturellen Angebote – natürlich alles umsonst und fast alles draußen. Selbst die noch so kleine Ecke, Empore oder Treppenstufe dient als Bühne. Die imposante Stadtmauer mit ihren Türmen erstrahlt im bunten Scheinwerferlicht und bietet den perfekten Hintergrund für Trommler, Tänzer oder Theaterspiel. Das besonders Reizvolle für die Besucher ist auch, dass sie sich in dieser Nacht einfach nach Lust und Laune durch die Innenstadt treiben lassen und überall etwas entdecken, hören, erleben, essen oder trinken können – ganz ohne Zeitdruck. Übrigens: Wer die Kulturnacht unterstützen möchte, der kann im KulturPunkt im Historischen Rathaus das „KulturNachtSchwärmer-T-Shirt“ oder einen Button zur Kulturnacht erwerben.

 

Wanderkino Kino & Vino

Kino_Bild!

Schlossgarten, 15. September, 20 Uhr

Nach Sonnenuntergang wird der wunderschöne Schlossgarten in Andernach wieder zum Freilichtkino. Das Wanderkino, untergebracht in einem alten Feuerwehrwagen (Magirus Deutz, Baujahr 1969), hat alles dabei, was ein Kino braucht... Zum Ambiente passend, zeigen wir keine Block-Buster, sondern Buster Keaton- und Charlie Chaplin-Streifen, die live von Gunthard Stephan mit Violine und Tobias Rank am Piano begleitet werden. Damit  schaffen  wir  eine  Atmosphäre,  die  an  Pionierzeiten des Kinos erinnert. Die Leckerbissen der Filmgeschichte in diesem Jahr sind voraussichtlich:
Das Affengeschäft (1926) - Die kleinen Strolche
In der Tiefe (1907) - Ferdinand Zecca
Der Abenteurer (1917) - Charlie Chaplin
Nur nicht schwach werden (1921) - Harald Lloyd
Das Weingut Selt aus Leutesdorf sorgt für den zweiten Part von Kino & Vino.

 

Lady Sunshine & Mister Moon

Lady Sunshine 2017

Mittelrheinhalle, 17. September, 19 Uhr

„Kann denn Schlager Sünde sein…” Mit dem Guten Morgen Orchester. Die „gute, alte Zeit“ hat gerade erst begonnen! Lady Sunshine & Mister Moon erschaffen mit ihren außergewöhnlichen Neuinterpretationen alter Schlager ein Stück heile Welt, in der man lachen, mitsingen und schwelgen darf, ganz ohne schlechtes  Gewissen  und  Nebenwirkungen.  Die  beiden  „Multitalente erster Güte” (Donaukurier Ingolstadt) Elisabeth Heller und Oliver Timpe entführen ihr Publikum nicht einfach nur in die goldene Ära deutschsprachiger Musik, sondern transportieren ein verloren geglaubtes Lebensgefühl in das neue Jahrtausend.
In ihrem aktuellen Programm „Kann denn Schlager Sünde sein…” interpretieren die zwei Vollblutentertainer gemeinsam mit ihrem Guten Morgen Orchester neben unvergessenen Ohrwürmern wie
„Bel Ami” und „Lili Marleen”, unsterbliche Gassenhauer wie „Capri Fischer”, „Oh Donna Clara” oder „Auf der Reeperbahn”. Ihre  pointierte,  kabarettreife  Conference,  schier  unzähligen  Kostümwechsel und ihre liebevolle Art, aus jedem Lied etwas Besonderes zu machen, sind nur einige ihrer unverwechselbaren Marken-
zeichen. Lady Sunshine & Mister Moon wandeln in den Fußstapfen von Größen wie Peter Alexander oder Marlene Dietrich und beweisen, dass die Musik der 20er bis 60er Jahre fürwahr unsterblich ist.

 

"Eifelrache" Andreas J. Schulte

Eifelrache Cover

Historisches Rathaus, 19. September, 19 Uhr

Munitionsdiebstähle  und  ein  rätselhafter  Mord  am  Laacher  See. Der neue Fall für Paul David, den härtesten Ermittler der Eifel. Ein Mord am Laacher See gibt der Polizei Rätsel auf. Polizeioberkommissar Kalle  Seelbach  bittet  seinen  Freund  Paul  David  um Hilfe – sehr zum Ärger seiner Vorgesetzten. Der ehemalige  Militärpolizist  und  NATO-Sonderermittler gehört für die Soko zu den Hauptverdächtigen. David bleiben nur wenige Tage Zeit, seine Unschuld zu beweisen. Wie wurde das Opfer am Laacher See getötet? Und welche Rolle spielt der Besuch eines russischen Oligarchen in der Vulkaneifel? Premierenlesung  des  neuen  Romans  „Eifelrache”,  die  packende Fortsetzung des erfolgreichen Thrillers „Eifelfieber” von Andreas J. Schulte.

 

Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit

Stadtorchester

Mittelrheinhalle, 03. Oktober, 18 Uhr

Mit dem Stadtorchester Andernach
Die offiziellen Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit” finden 2017 in unserer Landeshauptstadt Mainz statt. Auch Andernach begeht den Tag würdig - mit dem Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit. Seit Jahren steht die europäische Integration des wiedervereinigten Deutschlands im Mittelpunkt der Festkonzerte und in jedem Jahr wird ein europäisches Land musikalisch vorgestellt. Diesmal konzentriert sich das Stadtorchester auf das nördlichste Land des Kontinents, das Land der Seen, Gletscher, Fjorde und ... der Trolle: Norwegen. Das  Stadtorchester  Andernach  musiziert  in  diesem  Jahr  erstmals unter dem Gastdirigat einer Frau: Irene Anda. In Norwegen geboren, studierte sie zunächst in Stavanger und Oslo, später in Augsburg. Seit 2010 ist sie Dirigentin des symphonischen Blasorchesters Nordland in Norwegen und gastierte in den Niederlanden bei der Royal Military Band „Johan Willem Friso”. Seit 2013 leitet sie das Auswahlblasorchester „Rheinische Bläserphilharmonie” und 2015 übernahm sie das Amt der Dirigentin beim Symphonieorchester Stadtbergen in Augsburg.
Weiterführende  Informationen  finden  Sie  auf  der  Homepage  des Stadtorchesters Andernach unter www.stadtorchester-andernach.de und auf der Facebook-Seite des Orchesters.

 

Der Fall Luther

Luther

Mittelrheinhalle, 05. Oktober, 20 Uhr

Das Studieren der Bibel bringt Luther zu einer wichtigen Erkenntnis: Nämlich, dass die Gnade Gottes keiner Kirche und keines Papst be-darf, sondern jedem gläubigen Christen unmittelbar gegeben ist. So ein Denken und dann auch noch den Papst in Frage zu stellen, ist gefährlich. Trotzdem prangert Luther den „Sittenverfall” der Kirche an und bringt in seinen 95 Thesen dieses auf den Punkt, die er am 31. Oktober 1517 an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg nagelt. Es folgt im April 1521 auf dem Reichstag zu Worms die Verhängung
der Reichsacht über Martin Luther. Er weigert sich seine Lehren zu widerrufen und gilt von nun an als vogelfrei.
Friedrich der Weise, der Kurfürst von Sachsen, versteckt Luther als „Junker Jörg” auf der Wartburg bei Eisenach. In dieser Situation beginnt er nun mit der Bibelübersetzung ins Deutsche. 1534 stellt er diese Übersetzung endgültig fertig. Die Lehren Luthers rufen Kämpfe zwischen den Bauern und den Herrschenden hervor, die Luther selbst in eine verzwickte Lage bringen.Das Stück zeigt die Gerichtsverhandlung mit szenischen Rückblenden in das Leben des großen Reformators, in der geklärt werden soll, ob Martin Luther durch seine Worte und Schriften den Aufstand der Bauern initiiert hat.

 

Tratsch im Treppenhaus

Tratsch im Treppenhaus

Mittelrheinhalle, 12. Oktober, 20 Uhr

Lustspiel von Jens Exler
Regie: Michael Koch mit: Ohnsorg Star Heidi Mahler und dem beliebten Ohnsorg Ensemble „Tratsch im Treppenhaus” ist die erfolgreichste Ohnsorg-Theater Aufführung aller Zeiten und wird jetzt in einer Neuinszenierung mit Heidi Mahler in der Paraderolle der „Meta Boldt” auf Tournee gezeigt. Dieter klaut im Haus die Brötchen, Hanne Knoop verdient sich ein saftiges  Zubrot  durch  Untervermietung,  Hauswirt  Schlachter-meister Tramsen verwurstet Katzenfutter – behauptet Meta Boldt. Nichts als Unruhe stiftet die Klatschsüchtige mit ihren üblen Nachreden unter den Nachbarn. Tagein, tagaus spioniert sie den Bewohnern hinterher, kriegt, was sie an Neuigkeiten aufschnappt, in den falschen Hals und alles geht drunter und drüber. Seinen Höhepunkt
erreicht das Chaos in der Gerüchteküche als Meta Boldt im Mietshaus herumgeistert um herauszufinden, wer mitten in der Nacht vom  Ball  des  Kaninchenzuchtvereins  heimkehrt.  Mit  wem  poussiert eigentlich die hübsche Heike, die bei Frau Knoop in der zweiten Etage eingezogen ist und der es spielend gelingt, ihre Verehrer um den kleinen Finger zu wickeln? Und was ist mit Schlachtermeister Tramsen, der versucht, Heike mit einer Dauerwurst auf die Pelle zu rücken?

 

Der Kaufmann von Venedig

Der Kaufmann

Mittelrheinhalle, 19. Oktober, 20 Uhr

Dunkle Komödie mit Musik
Der reiche Kaufmann Antonio liebt Bassanio, einen windigen Edelmann. Dieser will um die schöne Portia freien und braucht dafür Geld. Antonio schenkt es ihm, obwohl all sein Vermögen auf See ist. Der verhasste Jude Shylock wird als Kreditgeber angefragt und nutzt die Gelegenheit, seinem Widersacher Antonio und mit ihm
der ganzen ihn brandmarkenden Christenheit die Stirn zu bieten: Er will keine Zinsen, sondern ein Pfund Fleisch „zunächst dem Herzen” aus Antonios Körper schneiden, sollte dieser das Darlehen nicht zurückzahlen können. Es kommt, wie erwartet: Antonios Flotte geht verloren, der Schuldschein wird fällig... Was ist daran lustig? Eine Komödie ist eine Tragödie ohne Leichen. Nur nach dieser Definition kann man den „Kaufmann von Venedig” als Komödie bezeichnen. Shakespeare lässt uns eindrucksvoll wie sonst nur in den Königsdramen erleben, wie das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein formt. Ein kleiner Staat, der sich als Ort des Humanismus versteht, droht an seinen eigenen Regeln zu scheitern. Die Shakespeare Company Berlin sieht spannende Parallelen zum heutigen Europa und wagt sich hier weit ins Politische hinein.

 

Ein Nasenbär kracht durch´s Dach

Nasenbär Bild

Historisches Rathaus, 21. Oktober, 15 Uhr

Ein lustiger Mix aus Clownerie, Puppentheater und Live-Musik für Kinder ab 4 Jahren, Happy End Figurentheater Susanne End mit dem Andernacher Musiker Georg Holtbernd. Die ordentliche Hausmaus Emma führt ein geregeltes Leben auf dem Dachboden. Ihr Tagesablauf ist bestimmt von Putzen und Futtern. Mitten in ihre schöne Ordnung platzt eines Nachts der Nasenbär Nuri Nasuri mit seinem selbstgebastelten Luftschiff. In der Dunkelheit richtet Nuri ein fürchterliches Chaos an. Emma ist entsetzt! Und als ob das nicht genug wäre, nervt der Nasenbär auch noch mit seiner lärmenden Musik. Dabei will Emma doch nur in Ruhe ihr Liedchen trällern. Es reicht! Die Maus rastet aus und lockt mit ihrem Geschrei den Kater an… Wie es weitergeht und ob die beiden doch noch Freunde werden erfahrt ihr am 21.10. um 15 Uhr im alten Rathaussaal in Andernach.
Figurentheater und Schauspiel: Susanne End
Musik und Clownerie: Georg Holtbernd (Bratsche, Cello,  Mundtrompete)
Regie: Friederike Overweg
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Andernach und des Landesverbandes freier Theater BW.

 

Lausbubengeschichten

Lausbubengeschichten

Mittelrheinhalle, 09. November, 20 Uhr

Ein Lustspiel nach den Erzählungen von Ludwig Thoma
Mit: Hansi Kraus
Wer kennt sie nicht, die „LAUSBUBENGESCHICHTEN” von Ludwig Thoma? Nicht erst durch die Verfilmungen mit Hansi Kraus haben sich die Schüler-Streiche, die irgendwo zwischen der „FEUERZANGENBOWLE” und „MICHEL AUS LÖNNEBERGA” anzusiedeln sind, in das kollektive Bewusstsein unserer ganzen Nation gegraben. Ein Schweineschwänzchen am Rock des Rektors, ein Wandertag mit betrunkenen Schülern, die erste Liebe und natürlich zu Bruch gehende Fensterscheiben... Mit seinen listigen Streichen führt der jugendliche Rebell Ludwig die lästige Verwandtschaft, Lehrer und Streber, Offizier und Pfarrer an der Nase herum. Er entlarvt dabei auf  höchst  amüsante  Weise  Doppelmoral  und  Scheinheiligkeit des provinziellen Spießbürgertums. Ihre zeitlose Komik und ihr trockener Humor machen die „LAUSBUBENGESCHICHTEN”  zu  den  wohl  populärsten  Schulbankerzählungen der deutschen Literatur, die nun in einer geschickten Dramatisierung auf der heaterbühne das Publikum bestens unterhalten werden. Für  die  Rolle  des  Schriftstellers  Ludwig  Thoma  konnte  kein geringerer als Hansi Kraus gewonnen werden, der damit erstmals deutschlandweit auf Tournee zu sehen ist.

 

Die Jungfrau von Orléans

Die Jungfrau von Orléans

Mittelrheinhalle, 16. November, 20 Uhr

Schauspiel nach Friedrich von Schiller „…kein Gott erscheint, kein Engel zeigt sich mehr; Die Wunder
ruhn, der Himmel ist verschlossen.” In Frankreich wütet der Hundertjährige Krieg. Die englischen Truppen haben das Land bereits erobert. Die Lage erscheint aussichtslos. Der Dauphin von Frankreich, Karl VII., steht kurz vor seiner Abdankung. Da nimmt das Schicksal Frankreichs eine wundersame Wendung.
Die 17-jährige Tochter eines lothringischen Landmanns, Johanna, verkündet die Rettung des Vaterlandes durch eine reine Jungfrau. Sie selbst sei von göttlichen Stimmen dazu berufen, die französischen Truppen zum Sieg zu führen. An dieser Stelle setzt das Theaterstück ein. Erzählt wird der dramatische Gerichtsprozess der Johanna von Orléans. Als Spiel im Spiel werden die wichtigsten Stationen aus ihrem Leben nachgespielt. Es sind die letzten Tage vor der grausamen Verbrennung der neunzehnjährigen Jungfrau auf dem Marktplatz von Rouen. Aber wer ist diese Johanna? Ein sehr menschlich wirkendes, junges Mädchen, dem Egoismus fremd zu sein scheint und der das kriegerische Töten zuwider ist, muss sich vor Gericht verantworten.

 

Lange Lesenacht - Nacht der Bücher

Tilman Röhrig

Historisches Rathaus, 24. November, 19 Uhr

Historisches im Historischen Rathaus
In  geschichtsträchtigem  Gemäuer  in  Andernach  findet  diesmal  eine spannende  historische  Nacht  statt.  Im  Mittelpunkt  steht  der  große Historienroman „Die Flügel der Freiheit“ zum Reformationsjahr 2017. Tilman Röhrig, der Bestsellerautor historischer Romane, wird in Andernach das Publikum mit seiner großen Geschichtsstunde zum Lutherjahr fesseln. Dabei geht es besonders um die literarische Aufarbeitung des
Konflikts zwischen Martin Luther und Thomas Müntzer.

Schulte

Andreas  J.  Schulte  lässt  in  dieser  Novembernacht  2017  mit  seinem Krimi-Rundgang an historischen Originalschauplätzen das ihn begleitende Publikum ein wenig erschaudern. Es wird empfohlen, sich warm
zu kleiden, damit man sich auch beim großen Ritterspektakel im Freien gut geschützt fühlt. Der anschließende warme mittelalterliche Imbiss mit leckeren Spezialitäten mit und ohne Fleisch wird allen munden.

Petra Schier

Petra  Schier  führt  uns  mit  ihrem  Roman  in  die  interessante  Zeit  der Lombarden, die als Kaufleute und Bankiers am Niederrhein bei Kreditvergabe und Handel mit Wechseln im 14. und Anfang des 15. Jahrhunderts eine wichtige Rolle spielten. Die erfolgreichsten Niederlassungen der  Lombarden  befanden  sich  in  Aachen  und  Köln.  Und  gerade  dort spielt der mysteriöse historische Roman von Petra Schier, in dem es um Liebe und Mord geht. So wird die diesjährige Lesenacht ein tolles Erlebnis für alle Sinne.

 

Ditt on Datt - et wäihnachtet

Ditt on Datt Weihnachten

Großer Saal im Historischen Rathaus, 25. November, 16 Uhr

Grad emol es de Merdesdaach erömm, on de 11. em 11., on üwall es en de Jeschäfde Wäihnachtsstimmung. En de Stadt glizet on funkelt et. Helle Lichdeglanz on Tannebääm bo me hingugge döt. Och mir Annenache säin en Adventstimmung, on wade off de Nikolos met dem Belzebock, on de Heilijeomend on de Chreestdaach!
Mir wölle Euch all en die schöne Zäit zoröckvesetze, bo me ons noch ahnstännesch, on hösch off datt heilije Fest jefreud hann. Es dat net herrlich, wat me üwe datt Chreestkend off Annenache Platt vezeelt, on och von Wäihnachte dehäm on üweall! Molly Zins wird wieder ein Programm mit Gästen zusammenstellen, die über unsere Stadt singen, Neuigkeiten berichten und von früher vezeele.
In Kooperation von Volkshochschule und Kulturamt Andernach.

 

"Merry Christmaus" Springmaus-Improvisationstheater

Springmaus

Mittelrheinhalle, 02. Dezember, 20 Uhr

Schon mal dem Christkind via Facebook zum Geburtstag gratuliert? Manch einer wünscht sich, auf diese Weise seinen weihnachtlichen Verpflichtungen damit nachgekommen zu sein. Statt dessen heißt es: Koffer packen, Familie besuchen! Oder aber die ganze Bagage fällt bei einem selbst ein wie eine Horde Hunnen. Das schreit nach guter Vorbereitung auf die lieben Verwandten. Egal wie die jährlich aufreibenden Rituale aussehen. Sowohl für die  Version  „Harmonie-in-Mandarinen-Zimt-Duft”,  als  auch  gegen die Variante „Wochenlang-weihnachtlicher-Wahnsinn” hilft: Die  legändere  Weihnachtsshow  der  Springmaus:  Merry  Christmaus!  Mit  neuen  Spielen!  Neue  Wendungen  und  Windungen! Zum  Weihnachtskugeln!  Diese  verrückte  Tradition  gehört  zu Weihnachten wie der Weihnachtsmann! Vorab ist die Aufregung groß. Man könnte ja selbst Teil des Programms werden! Doch es ist wie zu Heilig Abend: Niemand wird gezwungen mitzumachen und am Ende haben sich alle lieb. Merry Christmaus!

 

Rumpelstilzchen

Rumpelstilzchen Foto

Mittelrheinhalle, 04. Dezember, 10 Uhr

Märchenspiel nach den Gebrüdern Grimm „Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol´ ich mir der Königin ihr Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“ (Brüder Grimm) Es war einmal ein armer Müller, der hatte eine schöne Tochter. Er war recht stolz auf das Mädchen und behauptete, dass sie Stroh zu Gold spinnen könne. Dies hörte der König, der alle Reichtümer und alles Goldene liebte. Kurzerhand sperrte er das Mädchen in eine Kammer voller Stroh und freute sich auf das viele leuchtende und
glänzende Gold, welches er am nächsten Tag erhalten würde. Doch der Müller hatte gelogen und nun saß Bärbelchen ganz alleine in der Kammer des Königs und wusste nicht, wie sie aus dem sonnengoldigen Stroh strahlendes Gold spinnen solle und so weinte das Mädchen bitterlich. Mit der Hilfe eines kleinen Männchens
mit Zauberkräften gelingt es der armen Bauerstochter aus Stroh Gold zu spinnen. Als Preis fordert das Männchen ihr erstgeborenes Kind zu bekomm, wenn sie nicht seinen Namen errät... Wie die Geschichte weitergeht, erzählt eine wunderbare Märchenfassung von Walter Anders nach den Gebrüdern Grimm. Ein großer Märchenspaß für die ganze Familie in einer liebevollen Inszenierung.

 

Björn Heuser´s "Weihnachtsjeföhl"

Björn Heuser_Foto

Mittelrheinhalle, 12. Dezember, 20 Uhr

Kölsches Weihnachtsmitsingkonzert
Björn  Heuser  ist  längst  für  seine  zahlreichen  Kölschen  Mitsingkonzerte in der Domstadt (zum Beispiel jeden Freitag im Gaffel am Dom), aber auch über die Grenzen hinaus bekannt. Im Rheinenergie Stadion singt Heuser regelmäßig vor den Heimspielen des 1. FC Köln mit knapp 50000 Menschen. Mit  dem  „Weihnachtsjeföhl”  geht  sein  kölsches  Weihnachtsmitsingkonzert in die nächste Runde. Zum wiederholten Mal findet das Konzert im ehrwürdigen Millowitsch Theater im Herzen Kölns statt. Weitere Konzerte gibt es im Kölner Umland statt. Natürlich ist Heuser bei diesen Konzerten nicht alleine auf der Bühne – seine wunderbare Deluxe-Band, bestehend aus Christian Kock an den Tasten, Ralf Hahn am Bass und Volker Dahmen ein Multiintrumentalist an Quetsch, Flitsch und Co. begleiten ihn, sodass musikalisch ein perfektes Weihnachtsjeföhl vermittelt wird. Kölsche Weihnachtsklassiker sind genauso im Programm wie neue kölsche Weihnachtslieder, Songs aus Björn Heusers zahlreichen Liedermacher-Alben, Stücke aus dem Projekt „Montagslieder” und viele weitere Schätzchen. Es darf mitgesungen, zugehört, nachgedacht und gelacht werden!

 

Adventskonzert des Stadtorchesters Andernach

Stadtorchester Advent

Mittelrheinhalle

15. Dezember, 19.30 Uhr

16. Dezember, 18 Uhr

17. Dezember, 17 Uhr

Musikalische Einstimmung auf die besinnlichen Tage. In diesem Jahr fällt der 24. Dezember auf den 4. Advent. Daher wünscht das Stadtorchester Andernach in diesem Jahr bereits am 3. Adventswochenende musikalisch „Frohe Weihnachten”. Die letzten Tage vor dem großen Fest sollten, fernab der hektischen Vorweihnachtszeit, eine Zeit zum Innehalten und Besinnen sein. Dafür haben die Musikerinnen und Musiker mit ihrem Diri-
genten Bertram Kleis wieder ein festliches und weihnachtliches Programm  einstudiert.  Schwerpunkt  der  Adventskonzerte  sind deutsche und internationale Weihnachtslieder in sinfonischer Bearbeitung. Selbstverständlich dürfen dabei die allseits beliebten traditionellen Weihnachtslieder zum Mitsingen nicht fehlen. Auch in diesem Jahr bietet das Stadtorchester 3 Termine zur Wahl. Bereits freitags können die Gäste in der Mittelrheinhalle den Alltag  vergessen  und  sich  auf  die  Vorweihnachtszeit  einstimmen
lassen. Weiterführende  Informationen  finden  Sie  auf  der  Homepage  des Stadtorchesters Andernach unter http://www.stadtorchester-andernach.de auf der Facebook-Seite des Orchesters.

 

Weihnachtskonzert mit dem Jubilee Ballroom Orchestra

JBO Weihnacht

Mittelrheinhalle, 23. Dezember, 18 Uhr

Fröhliche Weihnachten im swingenden Klang. Alle  Einkäufe  sind  erledigt,  die  Plätzchen  sind  gebacken, die
Geschenke verpackt, der Baum geschmückt. Was also tun? Warten Sie zusammen mit dem Jubilee Ballroom Orchestra und der Swinghouse Jazzband auf das Christkind. Die zehn Musiker um Bandleader Gerhard Müller laden zu Ihrem Weihnachtsprogramm „Fröhliche Weihnacht” ein. Lassen Sie sich verzaubern von der Musik und dem Sound der 20er und 30er Jahre. Erleben Sie Weihnachtsklassiker wie Jingle Bells, Winter Wonderland, Fröhliche Weihnacht aber auch weniger bekannte Weihnachtsmelodien aus der Zeit der Goldenen Zwanziger Jahre. An der Klarinette und am Saxophon spielt für Sie Gerhard Müller, am Piano Stefan Grober, am Kontrabass Peter Seibeld und am Schlagzeug Volker Montermann. Um das Jazz-Quartett herum formiert sich das Jubilee Ballroom Orchestra. Die Musiker lassen typische Arrangements britischer, amerikanischer und deutscher Tanzorchester erklingen, bei denen auch der Gesangspart von Sänger Andreas Konzer nicht fehlen darf.

 

Neujahrskonzert 2018 Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Neujahr

Mittelrheinhalle, 07. Januar, 20 Uhr

Haruna Yamazaki, Mezzosopran
Christoph Plessers, Bariton
Markus Dietze, Moderation
Karsten Huschke, Musikalische Leitung
Ganz Paris träumt von der Liebe. Im  diesjährigen  Neujahrskonzert  präsentiert  das  Staatsorchester
Rheinische  Philharmonie  ausschließlich  Werke,  die  der  Stadt  Paris gewidmet sind. Alle Kompositionen verbindet dabei ein eher leichter, fast heiterer und sehr eleganter Tonfall, der viel von jener Lebensfreude vermittelt, die gemeinhin mit den Menschen in Frankreich verbunden wird. Auch wenn dieser Blick naturgemäß ein wenig einseitig sein mag, bringen zumindest die Klänge dieses Abends dennoch ein wenig  musikalisches  Sonnenlicht  und  französisches  Flair  zum  Beginn des Neuen Jahres auf die Bühne. Unter anderem erklingen Ausschnitte aus den Operetten „Die lustige Witwe” von Franz Lehár und „Der Opernball” von Richard Heuberger. Aber auch die Freunde von Jacques Offenbach kommen auf ihre Kosten, denn auch er ist mit sei-
nen Werken „Die schöne Helena” und „Hoffmanns Erzählungen” vertreten. Abgerundet werden diese Ausflüge auf die Operettenbühnen mit Orchesterstücken von Emile Waldteufel, der nicht unverdientermaßen den Namen „der französische Johann Strauß” trug. Begleiten Sie das Staatsorchester Rheinische Philharmonie auf sei-
ner Reise nach Paris.

 

Neue Fälle für Sherlock Holmes

Sherlock

Mittelrheinhalle, 22. Februar, 20 Uhr

Schauspiel in schwarz weiß
Im viktorianischen England bahnt sich eine Krise an, die ganz Europa ins  Verderben  stürzen  könnte.  Nur  einer  kann  die  Katastrophe  noch verhindern... Ein neuer, kniffliger Fall für den Meisterdetektiv – Sherlock
Holmes! Das Publikum wird in die Straßen Londons des späten 19. Jahrhunderts entführt und darf Holmes bei seinen gewohnt brillanten Ermittlungen begleiten. Ihm zur Seite steht natürlich der besonnene und gutmütige
Dr. Watson. Der neue Fall beginnt mit dem Auftauchen eines geheimnisvollen  Maskierten,  der  plötzlich  in  der  Baker  Street  erscheint  und Holmes beauftragt, die schöne, unnahbare Abenteurerin Irene Adler zu
beschatten. Sofort kehrt wieder Leben in den zuvor höchst depressiven Meisterdetektiv, denn dieser braucht stetig „neue Nahrung” für sein „außergewöhnliches Meisterdenker- Hirn”. Als dann auch noch Inspektor Lestrage um Mithilfe bei einem weiteren Mordfall bittet, läuft Holmes zur Hochform auf. Zum Leidwesen von
Dr. Watson, der sich viel lieber um die anstehende Hochzeit mit seiner Mary kümmern möchte. Doch wenn Sherlock Holmes einmal eine Fährte aufgenommen hat, ist er nicht mehr zu bremsen. Selbst nicht, als er
durch Irene beinahe den Kopf und seinen berühmten Spürsinn verliert. Lassen Sie sich mit Charme und Witz in die spannende und geheimnisvolle Welt des berühmtesten Detektives aller Zeiten entführen.

 

Max und Moritz

Max und Moritz Foto

Mittelrheinhalle, 28. Februar, 10 Uhr

Das klassische Bilderbuch von Wilhelm Busch als modernes Familien-Musical. Für Kinder ab 5 Jahren.
Die lustigen Streiche der beiden Lausbuben eignen sich vortrefflich, um das Hauptanliegen der Kleinen Oper Bad Homburg zu transportieren: Bildung durch Unterhaltung. „Echte” Opernsänger laden Ihr junges Publikum ein zu einem lustigen Ausflug in die klassische Musik. Sie singen klassische Melodien und Arien aus Oper und Operette zu den Texten von Wilhelm Busch. Live natürlich. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel. Auch live. Selbstverständlich. Und dazu gibt’s Popmusik und fetzige Tänze. So wird aus dem Bilderbuch von
W. Busch ein Kaleidoskop aus bunten und lustigen Szenen. Mit farbenfrohen Kostümen und einer aufwändigen Bühnenausstattung, mit  ausgefallenem  Lichtdesign  und  Pyrotechnik.  Die  Zeichnungen von Wilhelm Busch werden umgesetzt in Sprache, Bewegung und Musik. Die Witwe Bolte, der Lehrer Lämpel, der Schneider, Onkel Fritze. Alle bekannten  Figuren  von  Wilhelm  Busch  erscheinen  auf  der  Bühne und werden von Max und Moritz geärgert. Das grausame Ende der beiden „Bösewichter” aus dem Bilderbuch jedoch findet nicht statt. Im Musical der Kinder- Musik-Theater-Truppe aus Bad Homburg gibt es ein Happy End: „Als man dies im Dorf erfuhr, gab es eitel Freude nur…” Nach 70 spannenden Minuten tanzen die Kinder und Eltern zusammen mit den Darstellern vor Begeisterung auf der Bühne. Sogar die Lehrer. Wetten dass?

 

Margie Kinsky & Bill Mockridge

Margie & Bill Foto

Mittelrheinhalle, 04. März, 18 Uhr

„Hurra, wir lieben noch!” Diese beiden passen zusammen wie Pott und Deckel, oder – wie Margie sagen würde – Arsch auf Eimer! Margie Kinsky, die „Puddingqueen“, und Bill Mockridge, der „Holzfäller”, sind nicht nur
erfolgreiche Comedians, Schauspieler und Buchautoren, sondern auch seit 33 Jahren ein glückliches Paar mit sechs properen Söhnen. Die sind mittlerweile flügge und aus dem Haus. Margie, die temperamentvolle Römerin mit dem frechen Mundwerk und der bedächtige, in sich ruhende Bill mit dem Schalk im Nacken.  Das  gab  Zündstoff  genug  in  über  30  Jahren,  aber ihre unkaputtbare  Liebe  und  eine  dicke  Prise  Humor  haben
ihnen geholfen,  sich  immer  wieder  zusammen  zu  raufen.  Es scheint unmöglich,  aber  es  geht!  Wie?  Das  zeigen  die  beiden in  ihrem urkomischen,  schonungslosen  und  kurzweiligen  Kabarettabend „Hurra, wir lieben noch!”. Bill über Margie: „Mein letzter Wille: Streut meine Asche über die
Kasse von TK Maxx. Dann weiß ich, dass Margie mich mindestens einmal am Tag besucht!“ Margie  über  Bill:  „Ich  bin  Römerin,  ich  reg’  mich  gerne  auf. Da bringt mich der Holzfäller mit seiner stoischen Ruhe manchmal ganz schön auf die Palme!”

 

 

Die Bremer Stadtmusikanten

Bremer Foto

Historisches Rathaus, 17. März, 15 Uhr

Nach einem Märchen der Gebrüder Grimm
Der Esel – zu faul? 
Der Hund – zu empfindlich? 
Die Katze – zu alt? 
Der Hahn – schmeckt?
Die Tiere wollen nicht zum Schlachter, in den See oder in den Kochtopf! Sie flüchten, hauen ab. Erst ist jedes Tier alleine, doch dann finden sie zusammen. Sie werden Freunde. Gemeinsam sind sie stark, schlau und mutig. Gespielt wird mit liebenswürdig-skurrilen und comichaften Tischfiguren. Puppenspiel für Theaterfreunde von 3 bis 103 Jahren.

 

Ennio Marchetto

Ennio Foto

Mittelrheinhalle, 17. März, 20 Uhr

In der Welt ein Star, in Deutschland noch ein Geheimtipp! Wenn sich in unseren papierfeindlichen Zeiten des World Wide Web über sieben Millionen Menschen einen Papierkünstler auf Youtube anschauen, muss es sich um etwas ganz Besonderes handeln. Um etwas Einmaliges, Mitreißendes. Um Ennio eben! Ennios Kunst lebt einzig und allein von Pappe und Papier und natürlich von seiner unnachahmlichen Beobachtungsgabe. Mit dieser Kombination erweckt er immer und immer wieder seine Stars zum Leben und reißt jedes Mal aufs Neue sein Publikum in Begeisterungsstürmen von den Sitzen. Begrüßen Sie Ennio Marchetto and his Allstars: Madonna, Cher, Michael Jackson, Luciano Pavarotti, Marilyn Monroe, Prince, Mona Lisa, die Queen. „Marchettos Kunst (…) changiert zwischen Travestie, Origami und Hitparade. Der Pracht der Kostüme und dem schrillen Outfit setzt
Marchetto das Unerwartete, Kreative und Verblüffende entgegen, sind doch seine papiernen Kostüme von ausgeklügelter Finesse, stecken immer voll Überraschungen, spielen mit unverhoffter Täuschung und führen stets – mindestens – ein Doppelleben.”

 

Frühlingskonzerte des Stadtorchesters Andernach

Stadtorchester

Mittelrheinhalle
24. März, 18 Uhr
25. März, 17 Uhr

Forever Young – Ewig Jung: 50 Jahre Stadtorchester Andernach. Die Frühlingskonzerte sind der Auftakt zu einem Jubiläumsjahr der Superlative des Stadtorchesters Andernach. Vor 50 Jahren wurde das Orchester gegründet. In diesem Jahr feiert es „Silberhochzeit” mit seinem musikalischen Leiter – 25 Jahre Bertram Kleis, der vor 20 Jahren zum Stadtkapellmeister ernannt wurde. Die diesjährigen Frühlings- und Adventskonzerte sind seit 35 Jahren in ununterbrochener Reihe erfolgreich und seit 15 Jahren lädt das Stadtorchester zu den in unserer Region einzigartigen Festkonzerten zum Tag der Deutschen Einheit. Das Orchester lässt die Zeit Revue passieren mit dem Nummer eins Hit der Single-Charts des Gründungsjahrs sowie geschichtsträchtigen Titeln aus der Konzert- und CD-Historie des Stadtorchesters. Erinnert wird auch an das erste Konzert unter der Leitung des heutigen Stadtkapellmeisters Bertram Kleis, das erste Konzert unter der Leitung eines ausländischen Dirigenten sowie den bisher größten Erfolg beim Blasorchester-Wertungsspiel in der Kategorie „Oberstufe”. Durch des Programm führt charmant und gut gelaunt Helmut Jäger in seinem elften Jahr als Moderator – ein nach rheinischen Maßstäben ganz besonderes Jubiläum. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des Stadtorchesters Andernach unter www.stadtorchester-andernach.de und auf der Facebook-Seite des Orchesters.

 

The Blues Brothers

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Mittelrheinhalle, 12. April, 20 Uhr

Ihr Markenzeichen: schwarzer Anzug, schwarzer Hut, schwarze Sonnenbrille. Ihre Mission: die Rettung eines katholischen Waisenhauses mit Hilfe des Blues. Das sind die Brüder Jake und Elwood – kurz: die Blues Brothers! Sozusagen in göttlichem Auftrag trommeln sie ihre alte Band zusammen, liefern sich spektakuläre Verfolgungsjagden mit Gesetzeshütern,begehren gegen die Wohlstandgesellschaft auf und kennen nur ein Ziel: das ultimative Blues-Konzert. In „The Blues Brothers“ vereinen sich Witz, Charme, unschlagbar coole Typen und die beste Filmmusik aller Zeiten zu einem actionreichenMusical voll unvergesslicher Songs wie „Jailhouse
Rock“, „Gimme Some Lovin’“, „Stand By Your Man“ und natürlich „Everybody Needs Somebody To Love“. Dabei wird John Landis’ Kultfilm aus dem Jahr 1980 nicht einfach nacherzählt. Die Zuschauer erfahren vor allem viel über das wild bewegte Leben der beiden Komiker John Belushi und Dan Aykroyd, die als Männer hinter den Sonnenbrillen die Blues Brothers erst ins Leben gerufen haben.

 

"Ditt on Datt off Annenache Platt"

Annenache Platt

Großer Sall im Historischen Rathaus, 14. April, 16 Uhr

Das Annenache Platt ist die Herzens- und Lebenssprache der Andernacher. Zweimal im Jahr vezeele un singe altbekannte Akteure, wie z. B. die Andernacher Bäckerjungen, Gisela Pfeil und Molly Zins „Ditt
on Datt off Annenache Platt”. Michael Krupp sang schon vom Krahnebersch und Döppekoche, de
Klevkuschte von der Madmoiselle von Annenach und dem Mertestaach... So kann man sich sicher sein, immer wieder Liebenswertes, Neues und Bekanntes von verschiedenen Gästen über die Heimatstadt An-
nenach zu hören. In Kooperation von Volkshochschule und Kulturamt Andernach.

 

Big Band der Bundeswehr "50 Jahre Stadtorchester Andernach"

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Mittelrheinhalle, 19. April, 19.30 Uhr

Runde Geburtstage feiert man gerne in großer Runde und den Gästen möchte man etwas Besonders bieten. Das Stadtorchester feiert 2018 seinen 50. Geburtstag und lädt alle Freunde zu einer besonderen Veranstaltung ein. Ob Rock, Swing oder Popmusik, ob Staatsbesuch, Benefizkonzert, Tanzgala, Opernball, Presseball, Ball des Sports, Kanzler- oder Bundespräsidentenfest  –  oder  Geburtstagsfeier  des  Stadtorchesters Andernach. Nur unwesentliche 3 Jahre jünger als das Stadtorchester Andernach wurde die Big Band der Bundeswehr 1971 vom damaligen  Verteidigungsminister  Helmut  Schmidt  gegründet.  Es  gibt viele Gemeinsamkeiten mit dem Stadtorchester, denn heute sorgt die Big Band der Bundeswehr bei jedem Anlass für den richtigen musikalischen  Rahmen.  Das  umfangreiche  Repertoire  begeistert regelmäßig  Musikfans  in  Deutschland  und  vielen  europäischen Ländern  und  die  Big  Band  zieht  mit  einer  perfekt  arrangierten
Show das Publikum in ihren Bann. 70 Mal wird die Band in diesem Jahr auf Tour sein. Ein Ziel davon heißt  Andernach.  32  Personen  sind  dabei  unterwegs:  22  Musiker  und  10  Techniker.  Das  Technik-Team  wird  bis  zu  acht Tonnen technisches  Equipment  und  elektronisches  Gerät  auf  der Bühne aufbauen.  Mittlerweile  lebt  die  gesamte  Show  der  Big  Band der Bundeswehr  von  dem  Zusammenspiel  aus  musikalischer  und künstlerischer Perfektion und Kreativität.

 

Willi und Ernst

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Mittelrheinhalle, 29. April, 18 Uhr

Gefährliches Halbwissen! 2017 feiern Willi & Ernst ihr Zehnjähriges und präsentieren mit „Gefährliches  Halbwissen”  ihr  nunmehr  viertes  abendfüllendes Programm.  In  diesem  zeigen  sie  ihr  ungeahntes  Wissensspektrum und präsentieren die gespeicherten Daten  mit der Sicherheit eines Hochschulprofessors. So gehen sie unter anderem der Frage nach, ob man Snickers wirklich gerecht teilen kann oder ob sich
eine  Matheaufgabe  ändert  wenn  statt  Snickers  Milkyway  zum Einsatz kommt. All dies tun sie natürlich nur aus einem Grund: Frauen für sich zu begeistern und damit ihr unsägliches Singleda-
sein zu beenden.  Wie  in  all  den  Jahren  ist  das  neue  Programm  eine  rasante Mischung aus Comedy, Improvisation, Theater und Clownerie. Mit Witzen,  Sketchen  und  Musik  bewaffnet  ziehen  „Willi  &  Ernst”
los, ihr Publikum zu begeistern und die Frauenherzen mit ihrem charmanten Dialekt und ihrer geballten rheinischen Fröhlichkeit zu erobern.  Also  kommen  Sie  vorbei,  und  lernen  Sie  von  so  viel  geballter 
Lebenserfahrung.

 

Hildegard von Bingen - Die Visionärin

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Mittelrheinhalle, 03. Mai, 20 Uhr

Kann eine Frau Gott näher sein als jeder Mann? Kann sie Visionen empfangen,  wie  sie  keinem  Mann  je  zuteil  geworden  sind? Unmöglich! Nicht nur in der patriarchalischen Welt des Mittelalters. Und doch schien es so gewesen zu sein. Zum  Ende  des  11.  Jahrhunderts  wird  in  Bermersheim  am Rhein ein  schwächliches  Mädchen  mit  Namen  Hildegard  geboren. Als zehntes Kind adeliger Herkunft war ihr ein gottgeweihtes Leben
vorbestimmt. Niemand aber konnte ahnen, dass aus dem kränklichen Mädchen eine der bedeutendsten Frauen der Weltgeschichte werden sollte. „Gottes kleine Posaune„, wie sie sich selbst nannte, blies den Großen und Größten ihrer Zeit kräftig den Marsch. Musik hatte für Hildegard eine ganz besondere Bedeutung: himmlische Klänge als Ausdruck höchster Harmonie, die die Menschen Gott nahe bringen. Diese Klänge sind ein zentraler Punkt des Stückes! Eine hoch spirituelle, hochsensible Frau, von Beginn an Außenseiterin,  stellt  sich  zeitlebens  ihren  Ängsten,  Unsicherheiten und  mannigfachen  Herausforderungen.  Hildegard,  eine  Begnadete,  Begabte,  Lodernde,  verlangt  sich  und  ihren  Mitmenschen alles ab. Unermüdlich, ungebrochen und hingebungsvoll geht sie bis zuletzt ihren einzigartigen Weg. Ein Stück über Liebe, Glaube, Wahrheit und beeindruckende Menschlichkeit.

 

28. Andernacher Musiktage auf Burg Namedy

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Burg Namedy, 04. - 06. Mai

„Hot Music” Schirmherr Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur
Gesamtleitung: Prinzessin Heide von Hohenzollern
Künstlerische Leitung: Nina Tichman
Hätten Sie gedacht, dass Komponisten wie Dvorák, Gabrieli oder Joseph Haydn auch für Saxophon geschrieben haben? Die Andernacher Musiktage 2018 unter dem Motto „Hot Music“ halten diese außergewöhnlichen und grenzüberschreitenden musikalischen Entdeckungen für  Sie  bereit.  Das  Kammermusikfest  auf  Burg  Namedy  ist  bekannt für  seine  thematischen  Schwerpunkte  und  durchdachten  Programme. Der besonders  farbenreiche  Klang  des  Saxophons  ist  in  diesem Zusammenhang selten zu hören und auch bei den Andernacher Musiktagen ein Novum. Wie gut sich das Saxophon mit der klassischen Besetzung von Streichinstrumenten, Klarinette und Klavier mischt und welch spannende Originalkompositionen große Komponisten für dieses Instrument am Beginn des 20. Jahrhunderts schrieben, präsentieren die Künstlerinnen und Künstler rund um die künstlerische Leiterin, Pianistin Nina Tichman. Klassiker der Klavierkammermusik von Schubert, Fauré und Schumann runden  das  Wochenende  voller  Musik  auf  Burg  Namedy  ab.  Höhepunkt ist der Sonntag, an dem die Besucher einen ganzen Tag in Burg und Park mit Musik genießen können.

Kartenvorverkauf Burg Namedy
Tel. 02632-48625

 

Andernach singt!


Innenstadt, 17. Juni, 16 Uhr

Großes Chorsingen in der Stadt. „Bei manchen Völkern wird der Reichtum eines Menschen daran
bemessen, wieviele Lieder er im Herzen trägt”. (unbekannter Autor) Es gibt viele Chöre in Andernach, mit so vielen Liedern die gesungen und gehört werden wollen. Daher werden die Chöre an diesem Nachmittag in der Innenstadt an verschiedenen Orten auftreten um diesen Reichtum zu zeigen und zu vermehren bei sich und den Zuhörern.  Die  Vielfalt  der  Chöre  Andernachs  kann  an  einem solchen  Nachmittag  in  vielen  kleinen  Konzerten  besser präsentiert werden, als in einem langen Konzert. Daher wurde eine neue Form gefunden und in diesem Jahr präsentiert: In einem Spaziergang durch unsere schöne Innenstadt kann der interessierte Hörer verschiedenen Chören einen Besuch abstatten und auf diese Weise viele verschiedene Stilrichtungen und Mu-
sikarten erleben. Die einzelnen Chöre werden jeweils ein etwa halbstündiges Programm aufführen und vielleicht etwas über das Konzept ihres Chores erzählen. Die genauen Auftrittsorte und -zeiten werden noch bekannt ge-
geben.

 

Familienkonzert mit Marko Simsa

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Schlossgarten, 01. Juli, 15 Uhr

Im Rahmen der Veranstaltung „Andernach schmeckt” mit dem Jugendorchester des Stadtorchesters Walzerhit und Polkaschritt – Johann Strauß für Kinder Wer hat schon einmal mit seinen Eltern zur Melodie der „Schönen
blauen Donau” Walzer getanzt? Wer hat schon einmal die Kuckucksflöte der „Krapfenwald-Polka” gehört oder wem ist der Blitz bei der Polka „Unter Donner und Blitz” viel zu laut? All dies und noch mehr gibt es beim diesjährigen Familienkonzert des Stadtorchesters Andernach zu erleben. Vor 15 Jahren wurde das erste Familienkonzert mit dem österreichischen Musiker, Schauspieler und preisgekrönten Kinderbuchautor im Andernacher Schlossgarten aufgeführt. Was als Novum für das Stadtorchester Andernach gleichsam wie für Marko Simsa begann, tritt er doch für gewöhnlich mit professionellen Streich- und Jazzorchestern auf, entwickelte sich zu einer intensiven Freundschaft. Die „Chemie” zwischen ihm und dem Orchester stimmte und im Laufe der Jahre gab Marko Simsa mit dem Stadtorchester Andernach 11 Familienkonzerte  in  der  stimmungsvollen  Atmosphäre  des  Schlossgartens. Zum 50. Geburtstag des Stadtorchesters Andernach kommt der Tausendsassa der Kinderkonzerte wieder gerne nach Andernach. Alles dreht sich wie bereits vor 15 Jahren um die schwungvolle Musik des berühmten Walzer- und Polkakönigs Johann Strauß-Sohn, seiner
Brüder und seines Vaters. Und so kann sich das junge Publikum auf einige musikalische Überraschungen freuen. Weiterführende  Informationen  finden  Sie  auf  der  Homepage  des Stadtorchesters Andernach unter http://www.stadtorchester-andernach.de  und auf der Facebook-Seite des Orchesters.