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Stadtrat befasst sich mit Leitbild für Andernach

Andernach. Wie wird sich Andernach in den nächsten 20 Jahren entwickeln? Welches sind dabei die Bedürfnisse und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger, des Handels, der Organisationen, Vereine und Institutionen? Wie wollen die Andernacherinnen und Andernacher leben? Dies sind nur einige der Fragen und Punkte, die mit Hilfe eines Leitbilds beantwortet und umgesetzt werden sollen. Politik und Verwaltung haben gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Leitbild entwickelt, das jetzt im Mittelpunkt der Stadtratssitzung am Mittwoch, 24. Mai, 18 Uhr, Historisches Rathaus, steht.
Unter Federführung einer Steuerungsgruppe wurde folgender Entwurf eines Leitbildes für die Stadt Andernach erarbeitet, der dem Stadtrat zur Verabschiedung vorliegt:

„Andernach leben!

Die Stadt Andernach steht für Lebensfreude, Miteinander und Herzlichkeit. Kleine Städte können große Ideen haben: Andernach in 2030 ist naturnahe Freizeitgestaltung, ist Genießen und Leben im Zentrum, ist Begegnung von Menschen aller Art, ist umweltschonende Mobilität, ist Raum zum Leben, Wohnen und Arbeiten. In unserer Gemeinschaft lebt und wächst der Respekt vor dem Anderen und das Vertrauen in die Demokratie.

Auf in die Zukunft – lasst uns Andernach leben!“

Ziel für das Leitbild war von Seiten der Politik, einen Handlungs- und Orientierungsrahmen für die Entwicklung der Stadt in den nächsten zehn bis 20 Jahren zu erstellen. Das Leitbild spiegelt die wichtigsten angegebenen Bedürfnisse der Beteiligten wieder. Dem Leitbild hinzugefügt wurden konkrete Ideen und Wünsche der Andernacher Bürgerinnen und Bürger. Dies waren unter anderem:

Bedürfnis nach vielfältigen Möglichkeiten, die Freizeit vor Ort in Andernach zu verbringen

 Neugestaltung des Uferbereichs der Rheinanlagen

 Modernisierung von Frei- und Hallenbad

 Touristische Erschließung des Krahnenbergs

 Anlage weiterer Grünflächen und Parks in der Innenstadt

 Errichtung eines Wasserspielplatzes

 Errichtung einer Aussichtsplattform über dem Rhein

 

Bedürfnis nach einer Belebung der Innenstadt

 Modernisierung / Aufwertung des Andernacher Bahnhofs

 Belebung des Marktplatzes / Erhöhung der Aufenthaltsqualität

 Neues Nutzungskonzept für die Rheinstraße

 Mehr Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt

 

Bedürfnis nach Begegnung, Gemeinschaft und Zusammenwachsen sowie Bedürfnis nach einem generationsverbindenden und generationsübergreifenden Miteinander

 Regelmäßige, gemeinsame Ess-/ Trefftische, wo auch Ideen entwickelt

    werden

 Orte der Begegnung in den einzelnen Stadtteilen

 

Bedürfnis nach Mobilität

 Einrichtung eines „Stadtteilmobils“ – Angebot zur Anbindung der Kernstadt

    und den Stadtteilen

 Einrichtung einer Schiffsverbindung zu den Nachbarorten

 Ausbau des Radwegenetzes

 Bessere Anbindung an Krahnenberg über Seilbahn

 Autofreie Innenstadt / Ausweitung Fußgängerzone

Die Umsetzung möglicher, aus den Bedürfnissen abgeleiteten Ideen und Wünsche, sollten jeweils im Rahmen der ganztägigen Haushaltsberatungen des Haupt- und Finanzausschusses erörtert werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung geht es um eine Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zu den Bau- und Ausstattungskosten der Andernacher Kindertagesstätten. Auch auf der Tagesordnung: Der Füllscheuerweg wurde im Abschnitt Werftstraße bis Füllscheuer in der Vergangenheit als ehemaliger Wirtschaftsweg provisorisch asphaltiert. Die Straße soll nun erstmalig hergestellt werden. Der Stadtrat beschließt, welchen Anteil die Stadt und welchen Anteil die Anwohner tragen müssen.

Schule Namedy: Rat verabschiedet Resolution

Andernach. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Grundschule Namedy verabschiedet.

...>>Die Resolution

 

Römer-Areal: Rat für Konzept der Ehl-Stiftung

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Über die künftige Nutzung des ehemaligen Weissheimer-Geländes „Römer Areal“ hat der Stadtrat entscheiden. Die Anne-Ehl-Stiftung soll mit ihrem Konzept zum Zug kommen. Der Stadtrat hat einstimmig folgenden Beschluss gefasst: "Die Verwaltung wird beauftragt, in den nächsten Wochen mit der Anne-Ehl-Stiftung weitere Planungs- und Kaufverhandlungen für die künftige Nutzung des ehemaligen Weissheimer-Geländes „Römer Areal“ zu führen. Zwischenergebnisse sollen mit den Fraktionsvorsitzenden sowie Planungssprechern kommuniziert werden. Eine Beschlussfassung über den zu fassenden Aufstellungsbeschluss für eine Bebauungsplanänderung, den Kauf- sowie den erforderlichen Städtebaulichen Vertrag (…) soll in den Ausschusssitzungen Anfang Juni und in der Stadtratssitzung am 14. Juni erfolgen. Bei der Vertragsgestaltung soll die Verwaltung von einem Rechtsanwaltsbüro beraten werden.“

Während der Sitzung hat der Rat auch für einen Antrag des Vertreters der Linken gestimmt, dass künftig im Anschluss an jede öffentliche Stadtratssitzung eine Einwohnerfragestunde abgehalten wird.

 


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