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Stadtrat: Plan für Franken- und Ubierstraße

Andernach. Ein neuer Bebauungsplan für die Franken- und Ubierstraße ist unter anderem Thema der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag, 6. April, 18 Uhr, im Historischen Rathaus.
Ein Bebauungsplan ist aus folgenden Gründen notwendig: Bislang liegen die Grundstücke zwischen Ubier- und Frankenstraße sowie teilweise auch die Grundstücke zwischen Franken- und Martinsbergstraße nicht in einem Bebauungsplangebiet. Daher sind die anwendbaren Bewertungskriterien in dem Gebiet nicht ausreichend, um eine geordnete und harmonische städtebauliche Entwicklung zu gewährleisten. Der bestehende Bebauungsplan „Franken-/Martinsbergstraße“ trifft bislang keine Festsetzungen zu der Gebäudehöhe und der Zahl der Wohneinheiten, sodass auch dieser Bereich mit überplant werden soll. Ziel der Bebauungsplanung ist es, den Charakter des vorhandenen durchgrünten Wohngebietes, das überwiegend mit Einfamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern bebaut ist, zu bewahren. An-, Um- und Neubauten sollen in einem gebietsverträglichen Maß zugelassen werden. Die Festsetzungen für den Bebauungsplan werden auf Grundlage einer Bestandsaufnahme zu treffen sein. Vorgesehen sind Festsetzungen zu Art und Maß der Nutzung, zur überbaubaren Grundstücksfläche und der Zahl der Wohneinheiten. Darüber hinaus soll auf Basis der Bestandsaufnahme entschieden werden, welche gestalterischen Festsetzungen in den Bebauungsplan aufgenommen werden. Die großen Grün- und Gartenflächen in den rückwärtigen Grundstücksbereichen stellen eine besondere Wohnqualität dar und sollen von Bebauung weitgehend frei gehalten werden. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung wird auch eine Bürgerversammlung dazu stattfinden. Darüber hinaus soll für den Bereich eine Veränderungssperre erlassen werden, bis der neue Bebauungsplan gilt.

Im weiteren Verlauf der Sitzung geht es um eine Satzung, die die Verwendung des Stadtwappens regelt, um die Bestellung eines Abschlussprüfers für die städtischen Gesellschaften, die Stadt und den Eigenbetrieb Abwasserwerk für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 sowie um die Vergabe von Erd- und Rohbauarbeiten für das geplante Mehrfamilienhaus an der Stifterstraße. Auch eine Einwohnerfragestunde steht auf der Tagesordnung.

 

Schule Namedy: Rat verabschiedet Resolution

Andernach. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig eine Resolution zum Erhalt der Grundschule Namedy verabschiedet.

...>>Die Resolution

 

Römer-Areal: Rat für Konzept der Ehl-Stiftung

Foto: Christoph Maurer

Andernach. Über die künftige Nutzung des ehemaligen Weissheimer-Geländes „Römer Areal“ hat der Stadtrat entscheiden. Die Anne-Ehl-Stiftung soll mit ihrem Konzept zum Zug kommen. Der Stadtrat hat einstimmig folgenden Beschluss gefasst: "Die Verwaltung wird beauftragt, in den nächsten Wochen mit der Anne-Ehl-Stiftung weitere Planungs- und Kaufverhandlungen für die künftige Nutzung des ehemaligen Weissheimer-Geländes „Römer Areal“ zu führen. Zwischenergebnisse sollen mit den Fraktionsvorsitzenden sowie Planungssprechern kommuniziert werden. Eine Beschlussfassung über den zu fassenden Aufstellungsbeschluss für eine Bebauungsplanänderung, den Kauf- sowie den erforderlichen Städtebaulichen Vertrag (…) soll in den Ausschusssitzungen Anfang Juni und in der Stadtratssitzung am 14. Juni erfolgen. Bei der Vertragsgestaltung soll die Verwaltung von einem Rechtsanwaltsbüro beraten werden.“

Während der Sitzung hat der Rat auch für einen Antrag des Vertreters der Linken gestimmt, dass künftig im Anschluss an jede öffentliche Stadtratssitzung eine Einwohnerfragestunde abgehalten wird.

 


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