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Theater- und Konzertveranstaltungen

Das gesamte Programm für die Spielzeit Sommer/Herbst 2019 finden Sie...>>hier

 

Don Kosaken Chor Serge Jaroff

Don Kosaken

Donnerstag, 12.12.2019, 20 Uhr in der Mittelrheinhalle

Leitung: Wanja Hlibka

1979 beendete einer der berühmtesten Chöre der Welt, in Paris, ihr letztes Konzert unter der Leitung des Gründers und Dirigents, Serge Jaroff.
Seit 1991 führt Wanja Hlibka den Don Kosaken Chor mit großer Tradition fort. Der Chor verfügt über eine große Tradition und Bandbreite sämtlicher Klangfraben, beginnend mit der spielerischen instrumental klingenden Untermalung eines Soloparts bis hin zu einem stimmgewaltigen orchestralen Gesamtklang.
Der Don Kosaken Chor Wanja Hlibka ist ein a capella Chor der Spitzenklasse. Selbst in großen Konzerthallen wie der Musikhalle Hamburg, der Messehalle Frankfurt/Main, Philharmonie Köln oder dem Gewandhaus Leipzig wird live und ohne Zuhilfenahme von Verstärkungen gesungen.

 

Springmaus Improvisationstheater

Springmaus 19

Sonntag, 15.12.2019 um 18 Uhr in der Mittelrheinhalle

Auf die Tanne, fertig, los!

Bei der neuen Springmaus Weihnachtsshow geht es nicht weniger spektakulär zu, als wenn die heiligen drei Könige auf einer schneebedeckten Tanne sitzend den Kahlen Asten herunter rasen.

Auf außergewöhnliche und einzigartige Weise stellen die Akteure des bekanntesten Improvisationstheaters Deutschlands auch in diesem Jahr das Weihnachtsgeschehen auf den Kopf. Die Geschenke: Spaß und Improvisation bis dem Weihnachtsmann die Ohren schlackern, angerichtet auf den heiligen Brettern, die die Welt bedeuten. Bestimmt schaut das Christkind auch noch vorbei.

Die deutschlandweit bekannteste Improvisationstheatergruppe Springmaus ist seit 1982 mit verschiedenen Live-Programmen in ganz Deutschland unterwegs. Erfolgreiche Comedians und Kabarettisten wie Dirk Bach, Bernhard Hoëcker, Tetje Mierendorf und Ralf Schmitz haben ihre Karriere als Ensemble-Mitglied der Springmaus begonnen.

 

Happy End Figurentheater

Happy End Dez.

Samstag, 21.12.2019 um 15 Uhr im Haus der Familie

„Weihnachtszauber mit dem kleinen Drachen Otto“ für Kinder ab 4 und theaterbegeisterte Erwachsene.

Otto’s Freundin, die grünhaarige Hexe Paula, hat sich Weihnachten zu Besuch angemeldet! Aufgeregt bereiten Lore (Susanne End) und Otto alles vor. Leider kann sich der immer hungrige Drache mal wieder nicht beherrschen  und futtert das Weihnachtsgeschenk für Paula auf. Wie kann Otto das wieder gut machen? Er gibt sein Bestes! Und nach einigen nur knapp überstandenen Katastrophen, wird es doch noch ein ganz zauberhaftes Weihnachten mit Drache Otto und Hexchen Paula.

 

Michael Kohlhaas

Michael Kohlhaas

Donnerstag, 09.01.2020 um 20 Uhr in der Mittelrheinhalle

Das Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik nach der Novelle von Heinrich Kleist.

"Ich nenne mich einen Reichs- und Weltfreien. Und ich bin gekommen, die Arglist, in welcher die ganze Welt versunken ist, zu bestrafen."
Heinrich von Kleist schrieb neben seinen bekannten Theaterdramen (Penthesilea, Der zerbrochene Krug) auch eine Reihe weltberühmter Novellen. Michael Kohlhaas erschien erstmals 1808 und basiert auf einem wahren Fall. Jeder von uns kennt das bohrende Gefühl, Recht zu haben aber nicht Recht zu bekommen. Michael Kohlhaas, fleißiger deutscher Mittelständler und wohlhabender Geschäftsmann, wird Opfer herrschaftlicher Willkür und setzt sich zur Wehr. Als er immer wieder an korrupter Justiz, intriganter Vetternwirtschaft und vorauseilendem Beamtengehorsam scheitert, beginnt er einen mörderischen Rachefeldzug gegen seine Feinde, eingebildete wie echte. Zunächst Spielball politischer und kirchlicher Interessen, wird Kohlhaas bald zum meistgesuchten Terroristen seiner Zeit, denn der Grat zwischen berechtigter Empörung und skrupelloser Selbstjustiz ist schmal.
Ein Stück Weltliteratur von aktueller Brisanz, wie geschaffen für das leidenschaftliche Figurentheater der Bühne Cipolla.

Neujahrskonzert

Neujahrskonzert

Samstag, 11.01.2020, 20 Uhr in der Mittelrheinhalle

Das Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie lädt ein zum Neujahrskonzert "Wien, Wien, nur du allein".
Eine brodelnde Stadt voller Künstler, Intellektueller und Komponisten, die das kulturelle Leben über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich bereichern und prägen – das ist Wien im 19. Jahrhundert! Inmitten dieses regen Treibens entwickelt und wandelt sich auch das Musikleben stetig mit, bis schließlich die Stadt selbst ihren eigenen Namen hergeben muss für das neu etablierte Markenzeichen: auf die Wiener Oper folgt die Wiener Operette und zuletzt ganz global die Wiener Musik.
Und ohne ihn bislang erwähnt zu haben, lesen wir doch zwischen den letzten Zeilen bereits heraus, dass mit der Wiener Musik schlechthin insbesondere die schwungvollen Dreivierteltakte des Walzerkönigs Johann Strauß Sohn gemeint sein müssen. In diesem Sinne ist „Wiener Bonbons“ nicht nur das appetitlich anregende Motto dieses Neujahrskonzerts, sondern ebenfalls der Titel eines Werkes, das neben vielen anderen von Johann Strauß Sohn an diesem Abend erklingen wird.
Gemeinsam mit Sopranistin Judith Kuhn feiert das Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der musikalischen Leitung von Garry Walker das künstlerische Erbe der Hauptstadt Österreichs, die seinerzeit zu einer der bedeutendsten kulturellen Metropolen Europas avancierte. Angefangen mit der Ouvertüre zu „Die Fledermaus“, die in guter traditioneller Manier an einem Neujahrsabend dieser Art natürlich nicht fehlen darf, wechseln sich Quadrille, Polka, Csárdás und immer wieder Walzer mit weiteren Arien-Schmankerln der Goldenen Operettenära ab.

Orpheus in der Unterwelt

Orpheus

Sonntag, 01.03.2020 um 18 Uhr in der Mittelrheinhalle

Operette von Jacques Offenbach

Jacques Offenbach ist der Begründer der modernen Operette. Den 200. Geburtstag dieses am 20. Juni 1819 in Köln geborenen musikalischen Genies feiert die Kammeroper Köln mit »Orpheus in der Unterwelt«. Der Titel gehört zu seinen meistgespielten Werken. Die Uraufführung in Paris 1858 war ein rauschender Erfolg und seitdem reißt das Meisterwerk die Zuschauer bei jeder Inszenierung zu frenetischen Begeisterungsstürmen hin.
Zänkerei, Vorhaltungen, Seitensprünge: die Ehe von Orpheus und Eurydike könnte miserabler kaum sein. So reagiert Orpheus hocherfreut, als er erfährt, dass Eurydike von ihrem Liebhaber Pluto, dem Herrn der Hölle, in die Unterwelt entführt wurde. Endlich ist er befreit vom Ehejoch, für neue Liebesabenteuer! Doch da protestiert die Öffentliche Meinung vehement: nichts Geringeres als das gute Ansehen der Antike steht hier auf dem Spiel. Missmutig muss Orpheus mit ihr zusammen in den Hades reisen, um Eurydike von den Göttern zurückzufordern. Damit entfacht er einen gewaltigen Aufruhr... Auf dem Olymp ist man so irritiert, dass er mit der Unterwelt Bekanntschaft schließen will und die Öffentliche Meinung verlautbart jeden Tag einen neuen Skandal ― welches Theaterstück passt besser in die heutige Zeit als »Orpheus in der Unterwelt« mit dem mitreißenden legendären Höllen-Can-Can und dem zutiefst ergreifenden Lied »Als ich einst Prinz war von Arkadien?«