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Die Klimaschutzprojekte der Stadt Andernach


 „Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.“

Andernach. Die Themen „Klimaschutz, Energieversorgung und Energieeinsparung“ sind mit die wichtigsten Herausforderungen dieses Jahrhunderts, bei denen die wir Lösungen finden und neue Wege gehen müssen. So haben sich die Europäische Union und vor allem auch die Bundesrepublik Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt, bei deren Umsetzung sie vor allem auf die Bürgerinnen und Bürger und die kommunalen Akteure vor Ort angewiesen sind.

Auch in unserer Stadt Andernach haben wir uns diesen Herausforderungen gestellt und werden mithelfen, diese Ziele zu erreichen. Die Erarbeitung eines "Integrierten Klimaschutzkonzepts" soll den Akteuren vor Ort (vor allem den politischen Gremienund der Verwaltng) helfen, weitere richtungweisende Entscheidungen zu treffen und Projekte anzugehen, um diesen Weg zu beschreiten. Das Klimaschutzkonzept ist in Zusammenarbeit mit der Transferstelle für Regenerative und Rationelle Energienutzung Bingen (TSB) auf den Weg gebracht worden.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und somit einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Das „Integrierte Klimaschutzkonzept“ sowie die Klimaschutzteilkonzepte „Erschließung der Erneuerbaren-Energien-Potenziale“, „Integrierte Wärmenutzung“ und „Klimaschutz in den eigenen Liegenschaften“ für die Stadt Andernach werden im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative gemäß der „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ vom 23. November 2011 durchgeführt. Die entsprechenden Förderkennzeichen lauten: 03KS4140 (Laufzeit vom 01.03.2013 bis 28.02.2014) und 03KS4141 (Laufzeit 01.03.2013 bis 28.02.2014). Beide Förderungen wurden jeweils um sechs Monate verlängert. Außerdem wurde die "Sanierung der Innenbeleuchtung in der Kindertagesstätte Eich und im Historischen Rathaus" gefördert. Das Förderkennzeichen lautet 03K01919. Der Zuwendungsbescheid gilt für den Zeitraum 1. Oktober 2015 bis 30. November 2016.

Der Abschlussbericht

Den Abschlussbericht des Projekts finden Sie mit einem Klick...HIER

Den Anhang zum Abschlussbericht finden Sie mit einem Klick...HIER

 

Weitere Förderung:

Aufbauend auf die Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Andernach wurde durch die Bundesrepublik Deutschland über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit Unterstützung des Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich in Berlin ein weiterer Förderantrag bewilligt.
Die Einführung eines Klimaschutzmanagements mit Einstellung eines/einer Klimaschutzmanagers/in bei der Stadtverwaltung Andernach für einen Förderzeitraum von 3 Jahren (Aug. 2016 bis Juli 2019) wurde unter dem Förderzeichen 03K02711 mit einer Förderhöhe von 91 % bezuschußt. Dieses Klimaschutzmanagement soll sowohl zur Umsetzung der Ergebnisse des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Andernach dienen, als auch den Aufbau eines Controllingsystems innerhalb der Verwaltung ermöglichen.
Hierbei ist die Erstellung eines jährlich fortgeschriebenen Energieberichtes der Verbräuche und CO²-Bilanz zu dokumentieren. Ebenso ist die Vernetzung und Beratung von Politk, Verwaltung, Bürger, Haushalte, Gewerbe und Industrie gewünscht. Auch die Iniziierung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sowie die Öffentlichkeitsmaßnahmen gehören zum Ziel des Klimaschutzmanagements.

Ferner wurde ebenso durch die Bundesrepublik Deutschland über das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit Unterstützung des Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich in Berlin ein  Förderantrag zur Sanierung der Klassenrauminnenbeleuchtung in LED-Technik in der Ganztagsgrundschule St. Peter in Andernach unter dem Förderkennzeichen 03K03325 bewilligt. Hier werden die vorh. Spiegelrasterleuchten mittels hocheffizienter LED-Beleuchtungen ausgetauscht und erhebliche Energieeinsparungen sowie CO²-Verbrauchreduzierungen erzielt. Die gewährte Zuwendung ist mit 40% der förderfähigen Kosten ausgesprochen. Der Förderzeitraum der Maßnahme findet vom 1.07.2016 bis zum 30.06.2017 statt. In dieser Zeit sollen die technischen Verbesserungen in der Schule ausgeführt und abgerechnet sein.

 

„KSI: Klimafreundliches Mobilitätskonzept für die Stadt Andernach“

Betreff: Zuwendungen aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative
Förderkennzeichen: 03K06666
Ziel: Ziel dieses Projektes ist es, für die Stadt Andernach ein Planungskonzept zu entwickeln, das Wege und Strategien aufzeigt, wie in der Stadt Andernach eine klimafreundliche und gleichzeitig bedarfsgerechte Mobilität in Zukunft gesichert werden kann.
Laufzeit: 01.09.2017 – 28.02.2019

 

Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) und mit Unterstützung des Projektträger Jülich (PTJ), Forschungszentrum Jülich in Berlin hat die Stadt Andernach sich verpflichtet, ein Mobilitätskonzept zu entwickeln. Zudem wird das Projekt von dem Ingenieursbüro, R + T Verkehrsplanung, mit Sitz in Darmstadt begleitend unterstützt. Der Titel lautet „KSI: Klimafreundliches Mobilitätskonzept für die Stadt Andernach“, mit dem Förderkennzeichen: 03K06666 und einem Bewilligungszeitraum vom 01.09.2017 bis 28.02.2019. Die Förderhöhe für dieses Projekt beträgt 70%.
Die Stadt Andernach engagiert sich seit vielen Jahren für eine klimafreundliche Stadtentwicklung, wie z. B. das bereits umgesetzte Projekt „Essbare Stadt“. Hierbei wird das Selbstverständnis zur grünen und nachhaltigen Stadt dargelegt. Zudem wurden mehrere Klimaschutzmaßnahmen erfolgreich umgesetzt, z. B. die Energieeffizienz städtischer Gebäude zu erhöhen oder die Bürger für ein klimafreundliches Verhalten zu motivieren.
Ziel dieses Projektes ist es aber, für die Stadt Andernach ein Planungskonzept zu entwickeln, das Wege und Strategien aufzeigt, wie in Andernach eine klimafreundliche und gleichzeitig bedarfsgerechte Mobilität in Zukunft gesichert werden kann. Wesentliche Funktion des klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes ist die Umsetzung konkreter Maßnahmen im Bereich der Verkehrsplanung. Hierbei sollen im Stadtgebiet Andernach klimaschädliche Treibhausgase, wie das CO2, deutlich gesenkt werden. Hierbei ist wichtig, die zu erarbeitenden Maßnahmen aufeinander abzustimmen und konkret umzusetzen. Zudem sollen Maßnahmen aufgezeigt werden, um Bürgerinnen und Bürger für die Entscheidung zu einer klimafreundlichen Mobilitätswahl zu sensibilisieren. Bei der Umsetzung der einzelnen Maßnahmen sollen alle Verkehrsmittel betrachtet werden, insbesondere aber der Radverkehr, öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Fußverkehr und der motorisierte Individualverkehr (Pendler-, Versorgungs- und Freizeitverkehr).

Link zum Projektträger Jülich: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

KSI: Ausgewählte Maßnahme des Klimaschutzmanagements der Stadt Andernach „Energetische Sanierung der Ganztagsgrundschule St. Peter“

Betreff: Zuwendungen aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative
Förderkennzeichen: 03K02711M
Ziel: Die Stadt Andernach möchte die bestehende Versorgungsstruktur der Ganztagsgrundschule St. Peter im Zuge der Durchführung der „Ausgewählten Klimaschutzmaßnahme“ grundlegend sanieren.
Laufzeit: 01.06.2018 – 31.05.2020

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) und mit Unterstützung des Projektträger Jülich (PTJ), Forschungszentrum Jülich in Berlin, möchte die Stadt Andernach die bestehende Versorgungsstruktur der Ganztagsgrundschule St. Peter im Zuge der Durchführung der „Ausgewählten Klimaschutzmaßnahme“ grundlegend modernisieren. Mit diesem Vorhaben soll die Maßnahme „Energetische Mustersanierung einer städtischen Liegenschaft als Modellprojekt“ des integrierten Klimaschutzkonzepts der Stadt Andernach umgesetzt werden. Die Mobilisierung des vorhandenen Energieeinsparpotentials sowie der verstärkte Einsatz von Erneuerbaren Energien im städtischen Gebäudebestand wurden im Zuge der Erstellung des Klimaschutzkonzepts als wichtige Säule zur Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele festgelegt. Daher soll durch Umsetzung dieser Maßnahme die städtische Ganztagsgrundschule St. Peter energetisch auf zukunftweisendes Niveau modernisiert werden und als Modellprojekt für weitere Gebäudesanierungen dienen. Im ersten Bauabschnitt dieser Maßnahme wurde mit Unterstützung des EUA-Ingenieurbüro Pertz aus Saarbrücken, bereits die vorhandene Heizungsanlage durch eine klimafreundliche Holzpelletanlage ersetzt. Zudem sollen die Fenster im Schulgebäude erneuert werden. Um die Heizlast des Gebäudekomplexes weiter zu senken, wird im zweiten Bauabschnitt ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an den Gebäudeaußenwänden installiert werden. Durch diese energetischen Sanierungsmaßnahmen soll der Ausstoß von Treibhausgasen auf ein Minimum gesenkt werden, einen regionalen Modellcharakter und die ambitionierten Klimaschutzbemühungen der Stadt Andernach aufzeigen.

„Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

Link zum Projektträger Jülich: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen